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Bordcomputer Scorpio, Anschlussbelegung
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kanupcke



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BeitragVerfasst am: 07. Mai. 2010, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, das wäre super Smilie

In dem Fall reicht bewegen, denk ich.

Optimal wären = Leer / Reservelampe leuchtet auf / 60 Liter / Voll
(ruhig BC-Geber und Tankgeber messen, wer weiss wozu wir die Werte noch brauchen später)

Näherungsweise reicht denk ich, musst Dir nicht den Tank mit Wasser versauen Winken


Ich dank Dir schonmal, das du dir diese Mühe machen würdest.
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bengs111



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BeitragVerfasst am: 07. Mai. 2010, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

So hab mal etwas gemessen

....................leer...................halb......................voll
br-gn...........1,8k...................200.......................180
br-rt...............50...................200.......................275
br-sw...........147....................65..........................28

falls was falsch oder fehlen sollte, mess ich noch mal nach.
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kanupcke



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BeitragVerfasst am: 07. Mai. 2010, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Cool, DANKE

Heut komm ich zwar nicht dazu, aber ich versuch morgen das mal mit dem Sierra abzugleichen und dann schauen wir mal ob der BC nicht zu einen genauen Angabe zu bewegen ist. Smilie

Danke für Deine Mühe
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kanupcke



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BeitragVerfasst am: 07. Jul. 2010, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

So, da ich aus familiären Gründen lang nicht mehr schreiben konnte, füge ich erstmal ein Bild vom fertig eingepassten Scorpio BC in den Kombiplatz Uhr/Kasettenablage ein.



Zu sehen ist der BC an Stelle der Uhr, Restweitenanzeige mittels 200Ohm Widerstand festgenagelt und mittels 2.2kOhm NTC(bei 25°C), eine funktionierende und genaue Aussentemperaturanzeige.
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kanupcke



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BeitragVerfasst am: 07. Jul. 2010, 16:08    Titel: Kleine HowTo Fotostrecke Antworten mit Zitat


Der Grössenvergleich zeigt, passt locker.


Oberer Ausschnitt stört, also weg damit


Die Verblendung hab ich mit aus einem Diesel gemopst und den Ausschnitt gesetzt.


Am BC müssen die Halterungen nachgearbeitet werden.
Links etwas stehen lassen, das dient später zum "einrasten"


Das muss weg, schön vorsichtig.


Der Umbau ist zeitgenössisch, 92iger BC in einem 92iger Sierra. Cool
Und weil mich die Kassettenablage schon immer störte, ist die gleich mit gestorben.
Als Verblendung hab ich eine lackierte CD Hülle missbraucht, auf Mass gesägt und gut.
(Die ist nicht mit auf den Bildern, die trocknet grad.)

Später kommen noch Fotos, wie ich aus dem NTC einen wasserdichten Thermosensor baue.
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kanupcke



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BeitragVerfasst am: 28. Jul. 2010, 11:49    Titel: Fotostrecke Fühlerbau Temperatur Antworten mit Zitat

So, endlich wieder ein wenig Zeit, drum als Nachreichung der Bau des Temperatursensors

Benötigte Teile:

- LAN-Kabel (Länge je nach Verlegungsart)
- eine Unterschale eines kleinen Gehäuses
- Schrumpfschlauch div. Grössen
- Kunststoffpolymerisat (ich hab Kaltpolymerisat aus der Zahntechnik verwendet,
geht aber anderes auch, hauptsache giessfähig)
- NTC aus dem Elektronikhandel (2,2 kOhm bei 25°C)
- EIN GUT BELÜFTETES Zimmer Lachen

Foto 1:
Zwei Kabel aus dem Patchkabel herauslösen und mit dem NTC verlöten und das Ganze mit Schrumpfschlauch vertüdern(sieht gut aus und kompensiert die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten, soll ja lang halten und dicht bleiben)

Der Sensor ist ja gegen Masse geschaltet, ich habe aber trotzdem das Signal Zweiadrig gegen den BC geführt, um eventuelle Massefehler ausschliessen zu können.





Foto 2:
Zeigt im Detail, die restliche 6 Kabel des Patchkabels(Da man ja später vielleicht mal Datenkabel nach vorn zum Motor benötigt, habe ich die dran gelassen und abgeknickt, mit Schrumpfschlauch gesichert.
Die Verschrumpfung der freien Kabelstelle, habe ich jetz nicht extra Fotografiert, ergibt sich aber von selbst.





Foto 3:
Schritt Eins des Vergusses. Das NTC Element im vorgesehenen Gehäuse platzieren, eventuelle Verschraubungsflächen bzw deren notwendige Bohrlöcher mit einplanen, und eine Erste fixierende Gusschicht herstellen. Optimalerweise diese Schicht blasenfrei giessen!





Foto 4:

Die zweite Schicht giessen. Hier ist der blasenfreie Guss nicht so wichtig, wenn im ersten Schritt eine vollständige Umhüllung geglückt ist.





Foto 5:
Das Endprodukt. Wenn Alles gelückt ist, funktioniert der Sensor auch unter Wasser und sehr präzise.





Als Einbauposition habe ich den linken Kotflügel gewählt. Es gibt hinter dem Blinker eine "Tasche" mit Öffnung, welche den Sensor vor Fahrtwind und Motortemperatur abschirmt und somit eine genaue Temperaturmessung ermöglicht.

Durch die Mehrschichtmethode ist ein Aufbau entstanden, welcher zu starke Schwankungen im Temperaturverhalten kompensiert, und einen genauen "gemittelten" Wert ergibt.
Im eingebauten Zustand ist die Abweichung unter einem Grad Celsius über den gesamten Anzeigebereich des Bordcomputers.



Wenn ich dazu komme, mache ich noch ein Foto vom Innenraum mit dem Scorpio BC.

Zum Thema Tankgeber bin ich auch weitergekommen:

Da ich den Tank wegen Rost wechseln musste, habe ich bei der Gelegenheit gleich die Messungen der Gebereinheit vorgenommen.
Das notwendige Signal wird vom WEISSEN Kabel IM Tank geliefert (Werte ca leer 40 Ohm, voll 240 Ohm)
Bei mir war aussen ein rosafarbenes Kabel ca 10cm am Kabelstrang entlanggeführt. Dies passend verlängern, anschliessen und geht. Witzigerweise sogar genau.
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bengs111



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BeitragVerfasst am: 28. Jul. 2010, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Schöne Arbeit, aber das vergiesen von dem Sensor halte ich für nicht gut. Denke dadurch wir die Anzeige sehr träge, da ja erst das ganze Gehäuse auf die richtige Temperatur kommen muß. Denn gerade auf Brücken oder in Waldstücken ist die Anzeige im Winter nützlich, und da wird sich deine Anzeige nicht ändern. So vergossen dauert es bestimmt eine halbe Stunde bis sich da was ändert?
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kanupcke



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BeitragVerfasst am: 28. Jul. 2010, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Meriten bengs Winken


Zur Trägheit der Anzeige:

Eine gewisse Trägheit hab ich eingebaut, im Vorderbau ist es ja nicht 100%ig Zugfrei, das wollt ich kompensieren.

Versuche in meiner "Klimakammer" Gefrierschrank haben ein angenehmes Verhalten gezeigt. Sprich die Anpassung der Temperaturanzeige ist recht schnell voran gegangen. (Der BC aktualisiert nicht sekundengenau).

Wie das Ganze im Winter aussieht, hmm, das wird sich dann zeigen müssen.
Die Schwankungen an heissen Tagen(Aus dem Schatten in die Sonne bspw.), die waren sehr zügig am Display erkennbar und korrelierten auch sehr mit dem gefühlten Temperaturschock. Cool

Einen Einfluss darauf hat sicher auch das benutzte Produkt zum Verguss. Die Geschichten aus dem Zahntechnikbereich sind da vlt sogar die richtigere Wahl, da deren Eigenschaften auf schnelle Anpassung an das Mundklima ausgelegt sind und zusätzlich dazu auch eine geringere Temperaturausdehnung besitzen.

Ich habs genommen, weil ich das Zeug grad da hatte. Sehr glücklich
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BeitragVerfasst am: 30. Jul. 2010, 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

kanupcke hat folgendes geschrieben:
im Vorderbau ist es ja nicht 100%ig Zugfrei, das wollt ich kompensieren.

Im Gegensatz zu dir ist dem Sensor der "Wind" egal, da er keine Verdunstungswärme kennt. Ausser, es haben sich Regentropfen darauf niedergelassen.
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Gruss Per
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kanupcke



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BeitragVerfasst am: 30. Jul. 2010, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Nee Per, ganz so einfach ist es ned.

Der Sensor MUSS ja sogar die Temperatur dem Umgebungluft annehmen, sonst misst man ja nix.

Physikalisch betrachtet spielen da mehrere Faktoren rein:
- Fläche inkl. Gehäuse, wenn thermisch gekoppelt(wie beim Verguss)
- Material (sowohl des eigentlichen Sensors, als auch des Gussmaterials)
- Gehäuse (Schichtaufbauten, unterschieldiche Materialien, mehrere Schichte etc)
- Elektrischer Aufbau (NTC, PTC, Beschaltung, Auswerteelektronik, Kennlinie)

Und mgl. Störfaktoren wie Luftzug, Motorwärme, Dämmung etc.

Luft ist ein enormer Störfaktor, der Luftzug bei 200km/h beeinflusst den Anzeigewert bis zur Unplausibilität sogar. Mit steigender Strömungsgeschwindigkeit der Luft kehrt sich die kühlende Wirkung von Zugluft sogar in eine erhitzende Wirkung um, weil dann die Reibung der Luftmoleküle stärker zum Tragen kommt.


Mir gings aber auch nur darum, eine potenzielle Nachbaubarkeit sicherzustellen. Darum alles etwas genauer ausgeführt. Und um zu zeigen, dass die Autobauer auch nur mit Wasser kochen.


Als Ergebnis kann ich bei dem kleinen Projekt sagen, dass es preiswert und schnell zusammen geschossen sein kann, und doch nahe an Originalteile herankommt.
So pervers wie ich muss man ja nicht sein, gleich die Weltformel dafür wissen zu wollen. Winken
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